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Der große Geldregen in Dubai

Mittwoch, 22. März 2017

0,00 € Der von Trainer Peter Schiergen trainierte Ross gilt in der Godolphin Mile als deutsche Hoffnung. © Marc Rühl
Rund zwei Minuten entscheiden über den Sieg, viel Ruhm und ein Preisgeld der Superlative: Der Dubai World Cup am Samstag in dem gleichnamigen Wüsten-Emirat ist wieder eines absoluten Highlights im internationalen Galopp-Kalender. 10 Millionen Dollar werden hier an die Besitzer der besten Pferde an Geldpreisen in einem einzigen Rennen ausgeschüttet – allein sechs Millionen Dollar wandern nach 2.000 Metern der Sandbahn auf dem Mega-Kurs von Meydan an den Eigner des Siegers.

Damit ist man zwar nur noch die Nummer zwei in der Welt, nachdem in den USA in diesem Jahr ein 12 Millionen-Rennen aus der Taufe gehoben wurde. Dank des unermesslichen Reichtums der Herrscher-Familie Maktoum und des Top-Sponsors Emirates winken aber am ganzen Tag mit insgesamt neun Millionenrennen stolze 30 Millionen Dollar an Prämien, so viel wie nirgendwo sonst.

Von Auftaktsieger Cigar bis California Chrome im Jahr 2016 stehen illustre Namen in der Liste der Gewinner. Und wie schon in früheren Jahren ist genau der Dirt-Untergrund entscheidend dafür, dass starke Amerikaner kommen. Allen voran natürlich der von Bob Baffert für Saudi-Prinz Khalid Abdullah trainierte Arrogate (Mike Smith), das derzeit beste Pferd der Welt. Imponierend fielen seine Siege aus im Breeders‘  Cup Classic über den letztjährigen World Cup-Gewinner California Chrome sowie im Pegasus World Cup, dem mit 12 Millionen Dollar neuen höchstdotierten Rennen weltweit. Man überlegte sich lange, ob man in Dubai antreten wird, doch nun steuert Arrogate als heißer Favorit das 10 Millionen-Dollar-Event an. Alles andere als ein Sieg wäre eine Sensation.

Arrogates Trainer Bob Baffert ist in Dubai alles andere als ein Unbekannter. 1998 mit Silver Charm und 2001 mit Captain Steve sicherte er sich den Dubai World Cup. Allerdings hat er auch schlechte Erinnerungen, denn vor einigen Jahren erlitt er eine Woche vor dem Event im Atlantis-Hotel hier einen Herzinfarkt. Sheikh Mohammed war damals der Erste, der ihn im Krankenhaus besuchte. Glücklicher Weise machte die Genesung so gute Fortschritte, dass Baffert am Cup-Abend schon wieder auf der Rennbahn war. Inzwischen darf er sich glücklich schätzen, nach US-Triple Crown-Sieger American Pharoah mit Arrogate wieder den Weltranglisten-Ersten der Galopper vorzubereiten.

Der in Deutschland so hocherfolgreiche Jockey Adrie de Vries, insgesamt sechsmal an diesem Abend engagiert, reitet für Sheikh Mohammeds Godolphin-Stall den Riesenaußenseiter Move Up. Insgesamt starten 14 Kandidaten im Dubai World Cup.

Die deutschen Hoffnungen ruhen an diesem Abend in der Godolphin Mile (Gruppe II, 1 Mio. Dollar, 1.600 m, Dirt) auf dem von Peter Schiergen für den Stall Domstadt trainierten Ross (Andrea Atzeni), der wie schon 2016 als Zweiter im Burj Nahaar auf dieser Bahn eine mehr als überzeugende Vorstellung gab und dort nur an dem hier wieder vertretenen Heavy Metal scheiterte, der Start-Ziel eine Klasse für sich war. Weitere sehr starke Kontrahenten im 13er-Feld sind der viermal hintereinander erfolgreiche Dubai-Vertreter North America und der Amerikaner Sharp Azteca, der sich auf Grade II-Niveau auszeichnete. Ross geht aus Startbox eins ins Rennen.

Im Dubai Sheema Classic (Gruppe I, 6 Mio. Dollar, 2.400 m) steuert Adrie de Vries mit Prize Money einen der Favoriten, der zuletzt auf diesem Kurs im Dubai City Of Gold sogar den Sheema-Favoriten Postponed bezwang.

Quelle: german-racing

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Zweiter Züchtersonntag im Landgestüt Warendorf

Mittwoch, 22. März 2017

0,00 € Der Hengst Dankeschön. © Georg Frerich
Am kommenden Sonntag, den 26. März, lädt das Nordrhein-Westfälische Landgestüt zum zweiten Züchtersonntag nach Warendorf ein. Den Pferdezüchterinnen und -züchter und allen pferdeinteressierten Gästen  Auswahl von rund 20 Spitzen-Hengsten auf dem traditionsreichen Gelände des Landgestüts präsentiert und von Bernd Richter, dem Verkaufsleiter des Westfälischen Pferdestammbuchs, ausführlich vorgestellt.

Bewährte Vererber und talentierte Nachwuchstalente werden ab 11 Uhr zugegen sein. Die dreijährigen Neuzugänge, die in diesem Jahr das erste Mal in Deckseinsatz sind, werden unter anderem mit dem westfälischen Spring-Reservesieger Deville und dem Prämienhengst Velvet vertreten sein. Dabei demonstrieren die springbetonten Youngster auch ihr Vermögen im Freispringen. Einige verdiente Hengste werden sich ebenso die Ehre erweisen. Die Springpferdemacher Arpeggio und Abke und der selbst im Dressursport hoch erfolgreiche Comic Hilltop FRH werden sich präsentieren. Außerdem werden auch die Jüngsten im Fokus stehen. Einige Fohlen aus dem aktuellen Jahrgang werden vorgestellt, um den Besuchern auch einen Eindruck über die Vererbungsstärke der Warendorfer Hengste zu vermitteln.

Im Anschluss an die Hengstpräsentation lädt das Landgestüt seine Gäste ein über die Hengste zu fachsimpeln und sich von den Gestütsmitarbeitern gleich vor Ort noch genauer bei der Auswahl des richtigen Hengstes beraten zu lassen. Der Eintritt ist frei. Eine Übersicht mit den Hengsten, die beim Züchtersonntag gezeigt werden, finden Sie auf www.landgestuet.nrw.de.

Quelle: landgestuet warendorf

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Para-Equestrian: Zeibig und Näpel als Aktivensprecher gewählt

Dienstag, 21. März 2017

0,00 €
Auch die Para-Dressurreiter haben nun ihre Aktivenvertreter für die kommenden vier Jahre gewählt.

Demnach werden künftig Steffen Zeibig (Arnsdorf) als neuer Aktivensprecher Spitzensport und Britta Näpel (Wonsheim) als Aktivensprecherin im Nachwuchsbereich des Disziplinbeirats Para-Equestrian des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Interessen der Reiter vertreten. Darüber hinaus sprachen die Aktiven Dr. Jan Holger Holtschmit (Saarbrücken) ihr Vertrauen aus, indem sie ein weiteres Mal für das Amt des Vorsitzenden des Disziplinbeirats nominierten. Der Vorschlag bedarf allerdings noch der Zustimmung der DOKR-Mitgliederversammlung Anfang Mai 2017.

Steffen Zeibig (39), dem von Geburt an der rechte Unterarm, der linke Fuß und der rechte Unterschenkel fehlen, ist seit 2002 im Para-Dressursport aktiv und erfolgreich. Drei Mal gewann er bereits bei Paralympics Silber mit dem Team, in Hongkong, London und zuletzt in Rio de Janeiro, wo er sich mit der Stute Feel Good zudem die Bronzemedaillen in der Kür sicherte. Ins Amt der Aktivensprecherin wiedergewählt wurde Britta Näpel (51). Sie sammelte von 2004 bis 2014 insgesamt zwei Gold-, 15 Silber- und sieben Bronzemedaillen bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften, bevor sie sich im vergangenen Jahr vom aktiven Sport verabschiedete.

Quelle: fn-press

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"Reitvereine helfen Flüchtlingen": PM-Förderprojekt wird fortgesetzt

Dienstag, 21. März 2017

0,00 €
Das Förderprojekt „Reitvereine helfen Flüchtlingen“ der Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) geht weiter: Auch im Jahr 2017 können Reitvereine, die Aktionen mit und für Flüchtlinge planen, einen Zuschuss in Höhe von bis zu 500 Euro bei der FN beantragen.

Die Bilanz des ersten Förderjahres kann sich sehen lassen: 36 Reitvereine boten Hunderten Flüchtlingen einen abwechslungsreichen Tag mit Ponys und Pferden. Die Ideen, mit denen die Vereine den Flüchtlingen einen schönen Tag mit Pferden ermöglichten, reichten von Weihnachtsfeiern und Adventsreiten über Tage der offenen Tür und Reitworkshops zum Deutschlernen bis zu einem Pferdemusical. Insgesamt flossen über 7.500 Euro aus dem PM-Fördertopf an die Vereine. Reitvereine können sich mit ihren Initiativen oder Aktionen fortwährend um einen Zuschuss bewerben. Bedingung ist, dass das Projekt sach- und fachgerecht durchgeführt und nach Abschluss ein kurzer Bericht mit digitalen Fotos vorgelegt wird. Das Antragsformular gibt es online unter www.fn-pm.de/engagement oder über die PM-Geschäftsstelle, Julia Wilhelm, Telefon 02581/6362-245, jwilhelm@fn-dokr.de.

Quelle: fn-press

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Armans Geheimnis

Montag, 20. März 2017

0,00 €

© WDR/Andrea Hansen

© WDR/Andrea Hansen© WDR/Andrea Hansen© WDR/Andrea Hansen© WDR/Andrea Hansen© WDR/Andrea Hansen© WDR/Andrea Hansen
Arman-Fans aufgepasst: „Armans Geheimnis – die erste Staffel in Spielfilmlänge“ mit Gil Ofarim ab 31. März als DVD und online als VoD

Mit seiner gleichermaßen spannenden und einfühlsam erzählten Geschichte hat „Armans Geheimnis“ in der ersten Staffel eine breite Zielgruppe vom Heranwachsenden bis zur gesamten Familie angesprochen. Basierend auf den 13 Folgen haben die Macher einen 90-minütigen Spielfilm produziert, der die Abenteuer der fünf Jugendlichen mit magischen Pferden aus der Perspektive von Gil Ofarim als „Mick“ erzählt. Ausgestrahlt wurde der Film Ende 2016 im KiKA und im WDR. Die DVD von „Armans Geheimnis – die erste Staffel in Spielfilmlänge“ erscheint nun am 31. März im Handel, der digitale Vertrieb über Video-on-Demand-Plattformen startet zeitgleich. Der Film steigert die Vorfreude auf die Fortsetzung der Erfolgsserie mit der zweiten Staffel, die vom 14. bis 17. April 2017 im Osterprogramm des Ersten ausgestrahlt wird.

„Armans Geheimnis“ überzeugt in der ersten Staffel und im Film mit einer gelungenen Mischung aus Abenteuer und Mystery. Insbesondere die talentierten Jungschauspieler Sinje Irslinger („Der Lehrer“), Tom Gramenz („Am Himmel der Tag“), Kaan Sahan („Armans Geheimnis“), Stephanie Amarell („Allein gegen die Zeit“) und Luise Befort („Der Club der roten Bänder“) sorgen dafür, dass die Charaktere mit ihren unterschiedlichen Sehnsüchten und Problemen jede Menge Identifikationspotenzial bieten. Auch die Figuren, deren magische Geheimnisse im Mittelpunkt stehen, sind prominent besetzt, unter anderem mit François Goeske, Oliver Konietzny und Musiker Gil Ofarim. Gastrollen von Model Marie Nasemann und YouTuberin Joyce Ilg runden den Cast ab. Für die aufwendige Inszenierung zeichnete Regisseurin Alex Schmidt verantwortlich.

Quelle: wdr-mediagroup

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Caselle: Platz zwei für Benjamin Werndl

Montag, 20. März 2017

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Beim Dressurturnier (CDI3*) im italienischen Caselle di Sommacampagna in der Provinz Verona startete Benjamin Werndl (Aubenhausen) in die Grüne Saison. Mit dem Oldenburger Der Hit belegte er Platz zwei in der Grand Prix-Kür.

Nach gut drei Monaten Turnierpause präsentierte sich der 14-jährige Wallach Der Hit v. Del Gado frisch auf italienischem Parkett. Benjamin Werndl, der 32-jährige Bruder von Weltcup-Finalistin Jessica von Bredow-Werndl, wurde mit 74,65 Prozent Zweiter in der Grand Prix-Kür, die die Österreicherin Belinda Weinbauer mit dem Hannoveraner Söhnlein Brillant gewann (76,175). Platz drei sicherte sich die Italienerin Valentina Truppa mit Fixdesign Ranieri (71,875). Den Grand Prix hatten Benjamin Werndl und Der Hit mit dem fünften Platz beendet.

Von deutscher Seite ebenfalls in Norditalien am Start war Raphael Netz (Aubenhausen). Der 18-Jährige gewann im Sattel des bayerischen Hengstes Ritz Carlton (v. Rivero III) aus der Zucht und im Besitz des Haupt- und Landgestüts Schwaiganger die Prüfungen der Junge Reiter-Tour. Bis Sommer letzten Jahres war der schwarzbraune Hengst mit der ehemaligen Landgestütsmitarbeiterin Friederike Schulz-Wallner im Turniersport bis zum Intermediaire I-Niveau platziert. Raphael Netz, als Ponyreiter sehr erfolgreich, trainiert nun bei Familie Werndl.

Quelle: fn-press

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Paris: Beerbaum Vierter im Großen Preis

Montag, 20. März 2017

0,00 €
Einen unüblichen Verlauf nahm der Große Preis des Traditionsturniers „Saut Hermès“ im Grand Palais der französischen Hauptstadt. Die mit 400.000 Euro dotierte Prüfung brachte die Reiter und Pferde an ihre Grenzen. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und die Holsteinerin Chiara kamen als bestes deutsches Paar mit den Anforderungen allerdings gut zurecht: Platz vier. Zum Sieg ritt die Australierin Edwina Tops-Alexander mit der niederländischen Stute California.

Das Turnier „Saut Hermès“ zählt zu den renommiertesten Hallenveranstaltung in Europa und wird großzügig vom gleichnamigen französischen Modeimperium unterstützt. Die Kulisse des im Jahr 1900 für die Weltausstellung errichteten Grand Palais, einem Prachtbau aus Steinen, Stahl und Glas, beeindruckt jeden Besucher. Die Teilnehmer des Großen Preises allerdings waren mehr beeindruckt von dem „haarigen“ Parcours, der gespickt war mit technischen Finessen und fehlerträchtiger Linienführung. Die Welt-Elite, die sich bei solchen Fünf-Sterne-Events einfindet, scheiterte reihenweise. Von den 47 Reitern kapitulierten 13 und gaben auf, einer schied aus.

Lediglich drei Paaren gelang eine Nullrunde, so dass das Stechen flott absolviert war. Bestzeit ritt die Australierin Edwina Tops-Alexander mit ihrer Stute California (0/41,36), gefolgt von der Französin Penelope Leprevost, die mit ihrem belgischen Wallach Vagabond de la Pomme nur acht hundertstel Sekunden mehr benötigt hatte. Am schnellsten waren zwar der Ire Bertram Allen und seine Schimmelstute Molly Malone unterwegs, aber das Paar blieb nicht fehlerfrei (4/39,2).

Den besten Vierfehlerritt zeigte Ludger Beerbaum. Seine 14-jährige Holsteiner Contender-Tochter Chiara kam mit den Anforderungen gut zurecht, aber auch bei ihr fiel einmal eine Stange. Immerhin verdiente der Viertplatzierte noch 40.000 Euro. Respekt: In diesem schwierigen Springen konnten sich gleich drei deutsche Reiter unter den Top 10 behaupten: Christian Ahlmann (Marl) und der Zangersheider Hengst Caribis Z platzierten sich an fünfter Stelle, Marcus Ehning und der Westfale Funky Fred wurden Achte.

Quelle: fn-press

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Braunschweig: Sieg für Christian Kukuk

Montag, 20. März 2017

0,00 €
Christian Kukuk (Riesenbeck) reitet von Erfolg zu Erfolg. Nach seinem Sieg im Großen Preis von Frankfurt, den Plätzen zwei und drei in den GP von Neumünster und Dortmund gewann der Bereiter im Stall von Ludger Beerbaum nun bei den „Löwen Classics“ in Braunschweig erneut den Großen Preis. Dirk Klaproth (Einbeck) und Jasper Kools (Diepholz) folgten auf den Plätzen zwei und drei.

Als erster Starter beendete Christian Kukuk mit dem elfjährigen niederländischen Schimmel Cordess v. Clinton den Großen Preis der Löwen Classics mit einem Zeitfehler und hatte das Stechen und erst recht den Sieg schon abgehakt. Als nach dem dritten Reiter die Zeit nach oben korrigiert wurde, durfte der 27-Jährige, der seit fünf Jahren bei Ludger Beerbaum arbeitet, wieder hoffen – sein „Konto“ war bereinigt. Er musste lange warten, bis ein zweites Paar ohne Fehler das Ziel erreichte. Jasper Kools und der Chacco-Blue-Nachkomme Chatto, Oldenburger Springpferd (OS), machten das Stechen perfekt. Ohne Abwurf meisterte dann nur noch Dirk Klaproth mit seinem erst neunjährigen Oldenburger Wallach Vasko (v. Ludwig von Bayern) den Parcours. So traten die drei zu einem spannenden Finish an, an dessen Ende Christian Kukuk die fehlerfreie Bestzeit von 40,27 Sekunden erzielte und mit einem schicken Geländewagen des Hauptsponsors VW belohnt wurde.

Pferdewirtschaftsmeister Jasper Kools (27) und Chatto leisteten sich einen Abwurf (4/41,41), so dass Dirk Klaproth es ruhig angehen ließ – Hauptsache fehlerfrei. Die Strategie ging auf: Vasko warf keine Stange herunter: Platz zwei in 45,29 Sekunden. Der 42-jährige Klaproth, der mit seiner Ehefrau einen Turnier- und Ausbildungsstall in Südniedersachsen betreibt, ist dem Braunschweiger Turnier seit vielen Jahren eng verbunden und engagiert sich in der Löwen Classics Sportförderung. Diese Initiative unterstützt vor allem den Nachwuchs-Springsport mit einer Vielzahl von Projekten.

Das zweitwichtigste internationale Springen des CSI3*, das Championat, gewann Lennert Hauschild (Vierden). Derzeit in Ausbildung zum Pferdewirt, trainiert der 24-Jährige bei Hergen Forkert in Bremen. Mit einem Sieg hatte er ganz und gar nicht gerechnet.
„Normalerweise bin ich mit dem Pferd nicht so schnell“,
gab er zu. In diesem Fall reichten ihm und dem OS-Wallach Caivano v. Chacco-Blue 33,14 Sekunden. Chacco-Blue ist auch der Vater der zweitplatzierten Westfälin Chaccorina, mit der Marco Kutscher (Bad Essen) knappe fünf zehntel Sekunden langsamer die Ziellinie überquerte (0/33,61). Auf dem dritten Platz behauptete sich Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit dem Zangersheider Wallach Carvagio Z (0/33,89).

Quelle: fn-press

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Braunschweig: Westfalen ist Deutscher Mannschaftsmeister

Montag, 20. März 2017

0,00 €
Toni Haßmann machte für sein Team Westfalen bei den Deutschen Meisterschaften der Landesverbände den Sieg perfekt. Mit dem elfjährigen Balou du Rouet-Sohn Bien-Aimee De La Lionne ließ er sich als letzter Reiter seines Teams zwar etwas mehr Zeit, schaffte den zweiten Umlauf dafür aber ohne Fehler.

Mit insgesamt nur 0,75 Strafpunkten ist das Team Westfalen mit seinen Mitgliedern Jana Wargers und Afrah (von Coriano - Lord Inci Pit), Pia-Katharina Bostock-Beeking und Flower Boy (von Cheers Cassini - Figaro) sowie Toni Haßmann nun neuer Deutscher Mannschaftsmeister. Insgesamt 16 Teams aus den deutschen Landesverbänden stellten sich dem direkten Vergleich bei den Löwen-Classics in Braunschweig.


Die einzigen, die den Westfalen den Titel noch bis zuletzt hätten streitig machen können, waren die Reiter vom Team Hannover I, bestehend aus Julia Plate und Limbiskit (von Landor S - Chasseur I), Finja Bormann und A crazy son of Lavina (von Azzuro - Classico) sowie Tim-Uwe Hoffmann im Sattel von Canton (von Cassini I - Accord II). Doch letzterer kassierte im zweiten Umlauf einen Abwurf. Ein Raunen ging durchs Publikum, als die Stange fiel. Waren die Reiter doch so nah dran an der Goldmedaille. Somit kamen vier Fehlerpunkte für die gesamte Mannschaft hinzu. Da sich das Team aber sonst keinen einzigen Patzer erlaubte, wurde es mit dem Titel des Vize-Meisters belohnt.
Die junge Mannschaft, die im vergangenen November das Jugendspringen der Landesverbände in Verden gewonnen hatte, erhielt eine Wildcard für den Start in Braunschweig und nutzte diese Chance blendend. Nach dem ersten Umlauf galt das Team Hannover I an der Spitze der Platzierung noch als heißer Favorit auf den Gesamtsieg. Knapp dahinter lagen bis dahin noch die Westfalen. Jana Wargers, Mitglied der Perspektivgruppe Springen, und Toni Haßmann leisteten sich keine Fehler. Pia-Katharina Bostock-Beeking, die im vergangenen Jahr Hallenchampionesse der Landesmeister in Braunschweig wurde, verzeichnete nach dem ersten Umlauf lediglich 0.75 Strafpunkte für Zeitüberschreitung.


Auch beim Team Hannover II mit seinen Mitgliedern Thomas Brandt und Furado (von For Pleasure - Corrado I), Mynou Diederichsmeier mit Pius (von Pontifex - Landjonker) und Hilmar Meyer mit King Clooney (von Canturo - Contrendo I) lief eigentlich alles wie am Schnürchen. Bis auf einen Abwurf von Brandt als erster Reiter im ersten Umlauf erlaubte sich die Mannschaft keinen einzigen Fehler. Da sich die Reiter aber insgesamt etwas mehr Zeit ließen, rutschten sie in der Gesamtwertung auf den dritten Platz.

Quelle: fn-press

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Baden Racing: Mit zwölf Gruppe-Rennen die Nummer Eins in Deutschland

Freitag, 17. März 2017

0,00 € © Baden Racing
Mit zwölf Gruppe-Rennen an zwölf Renntagen im Rahmen von drei Meetings ist und bleibt Baden Racing der wichtigste Veranstalter von Pferderennen in Deutschland. Den Auftakt der Saison 2017 auf der Galopprennbahn Iffezheim / Baden-Baden macht das FRÜHJAHRS-MEETING vom 24. bis 28. Mai. Für die vier Renntage liegen nun die detaillierten Ausschreibungen vor.
„Wir bieten insgesamt 34 Rennen über verschiedenen Distanzen, für alle Altersklassen und jedes Leistungsvermögen“,
sagt Baden Racing-Geschäftsführerin Jutta Hofmeister.
„Da sollte für alle startwilligen Besitzer und Trainer etwas dabei sein.“
Die Gesamtdotierung des FRÜHJAHRS-MEETINGS beträgt 650.000 Euro inklusive der Züchterprämien.

Ausgeschrieben sind vier Gruppe- und zwei Listenrennen, die sportlich und züchterisch besonders wertvoll sind. Der Nennungsschluss für die Gruppe-Rennen ist der 4. April 2017. Traditionell wird mit dem Jugendpreis auch das erste Rennen in Deutschland für zweijährige Pferde ausgetragen. Darüber werden 20 Handicaps in den Kategorien I bis IV angeboten. Diese Ausgleichs-Rennen sind normalerweise besonders spannend, da die Pferde nach Vorleistung zum Teil deutlich unterschiedliche Gewichte tragen.

PMU After-Work-Renntag zum Auftakt
Das Meeting beginnt am Mittwoch, 24. Mai, mit einem After-Work-Renntag, dessen Rennen auch ins Programm der französischen Wettgesellschaft PMU integriert sind. Im Mittelpunkt steht ein Rennen für Dreijährige über 2.000m. Mit einem Preisgeld von 15.000 Euro ist es das am höchsten dotierte Sieglosen-Rennen für den aktuellen Derbyjahrgang in Deutschland. Der Sieger erhält zudem eine kostenfreie Starterlaubnis im Bremer Derby-Trial im Juni.

Am Donnerstag / Christi Himmelfahrt (25. Mai) wird mit der Badener Meile (Gruppe 2, 1.600m) das erste Gruppe-Rennen der Saison im Badischen angeboten. Ein weiteres Highlight ist der Preis der Baden-Badener Hotellerie & Gastronomie, ein Listenrennen über 2.200m nur für Stuten.

Am Samstag (27. Mai) dreht sich alles um die Wackenhut Mercedes-Benz Silberne Peitsche (Gr.3, 1.200m), die zu den wichtigsten Sprintprüfungen in Deutschland zählt. Die dreijährigen Stuten sind  im Kronimus Diana Trial (LR, 1.800m) gefragt.

Derby-Trial und  Grand Prix am Finalsonntag
Mit zwei Gruppe-Rennen endet das FRÜHJAHRS-MEETING spektakulär: Da ist zum einen das Ittlingen Derby-Trial (Gr.3, 2.000m) für dreijährige Pferde. Im Vorjahr siegte Wai Key Star, der dann im Deutschen Derby auf dem vierten Platz landete. Und zum anderen wird als absoluter Höhepunkt der Große Preis der Badischen Wirtschaft (Gr.2, 2.200m) in Zusammenarbeit mit der Stiftung RTL „Wir helfen Kindern“ ausgetragen.

Der Grand Prix ist Teil der Rennserie German Racing Champions League. Der Hengst Iquitos hat im Vorjahr beides gewonnen und es könnte gut sein, dass er deshalb zum „Galopper des Jahres 2016“ gewählt wird. Die Abstimmung läuft noch bis Ende des Monats. Der Galopper des Jahres und die Champions der Aktiven werden am Freitag (26. Mai) bei der „Championats-Ehrung“ im Spielcasino Baden-Baden geehrt. Zuvor findet in Iffezheim die Frühjahrs-Auktion der BBAG statt.

GROSSE WOCHE und SALES & RACING FESTIVAL
Die GROSSE WOCHE vom 26. August bis 3. September bietet weitere sechs Renntage und sechs Gruppe-Rennen, inklusive dem LONGINES GROSSER PREIS VON BADEN (Gr.1, 2.400m) als das absolute Jahres-Highlight. Das SALES & RACING FESTIVAL vom 20. – 22. Oktober rundet mit zwei Renntagen und zwei Gruppe-Prüfungen das Rennjahr ab. Die genauen Ausschreibungen der Rennen dieser Meetings werden noch veröffentlicht.

Quelle: baden-racing

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Widerstand gegen Harmonisierung von Nenngeldern für internationale Turniere

Donnerstag, 16. März 2017

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Im internationalen Springreiter-Lager gibt es aktuell große Bedenken und deutlichen Widerstand gegen die Pläne des Weltreiterverbandes FEI, langfristig ein einheitliches System für Nenngelder bei internationalen Springturnieren einzuführen. Konkret soll das europäische Modell an das nordamerikanische angepasst werden. So sehen es die neuen Vorschläge der FEI vor. Das würde jedoch nach Meinung der Reiter und führender nationaler Verbände große Nachteile für den Springsport bedeuten.

Durch die Angleichung wären die Nenngelder abhängig von der Höhe des Preisgeldes. Dies hätte eine deutliche Erhöhung der Gebühren bei internationalen Springturnieren in Europa zur Folge. Auch die deutschen Kaderreiter sprachen sich im jüngsten Aktiventreffen mehrheitlich gegen die Harmonisierung der Nenngelder aus.
„Die Angleichung der Systeme würde bedeuten, dass sich das Springreiten zu einem Elite-Sport entwickelt. Folglich würde auch das Interesse von Zuschauern und Medien abnehmen. Die Pläne haben lediglich Vorteile für Turnierveranstalter, die ihre Turniere finanzieren müssen, nicht aber für Reiter und Pferdebesitzer“,
sagt FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach.
„Eine Angleichung würde es fast unmöglich machen, junge Reiter und Pferde an den Spitzensport heranzuführen. Und das hieße auch, dass die Lücke zwischen Basis- und Spitzensport noch weiter auseinanderklaffen würde.“
Unter dem Hashtag #NoToHarmonizing formiert sich auch online großer Widerstand gegen die FEI-Pläne.
„Wir können uns überhaupt nicht vorstellen, dass die Start- und Nenngelder unter Umständen bis auf 1000 Euro pro Pferd angehoben werden. Dann müssten wir eigentlichen den Stall schließen“,
sagt zum Beispiel Ludger Beerbaum. Der Schweizer Steve Guerdat meint:
„Zum ersten Mal schäme ich mich für meinen Sport. Es sollte doch auf Talent und nicht nur aufs Geld ankommen.“
Quelle: fn-press

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Omaha: Holger Wulschner startet nicht beim Weltcup-Finale

Donnerstag, 16. März 2017

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Springreiter Holger Wulschner (Klein Belitz) muss auf einen Start beim Weltcup-Finale in Omaha (USA) verzichten. Sein Wallach BSC Skipper hat sich eine Infektion im Huf zugezogen. Nach Einschätzung des deutschen Mannschaftstierarztes Jan Hein Swagemakers wird der Abszess nicht rechtzeitig verheilen.
„Ich wäre sehr gerne in Omaha gestartet, aber die Gesundheit von Skipper geht natürlich vor“,
sagte Wulschner. Der 53-Jährige hatte sogar auf die Reise zur Frühjahrstournee in Spanien verzichten, um bei den Qualifikationen der Westeuropa-Liga zu starten. Es wäre nach 1997 sein zweiter Start bei einem Weltcup-Finale gewesen. Mit insgesamt 43 Punkten hatte er sich als zweitbester Deutscher das Ticket für Omaha gesichert.

Weitere Informationen über die deutschen Starter in Omaha finden Sie hier: www.pferd-aktuell.de/29398

Quelle: fn-press

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Omaha: Fünf deutsche Springreiter starten beim Weltcup-Finale

Donnerstag, 16. März 2017

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Für die Parcoursspezialisten der Westeuropa-Liga stand zwar schon vor zwei Wochen fest, wer am ersten Aprilwochenende beim Weltcup-Finale der Springreiter in den USA an den Start geht. In der Nordamerika-Liga ging es jedoch am vergangenen Wochenende noch um wichtige Punkte.

In Ocala/Florida, machte Christian Heineking seine Teilnahme am Hallen-Höhepunkt in Omaha perfekt. Er ist der dritte deutsche Reiter, der in diesem Jahr sein Debüt bei einem Weltcup-Finale feiert.
Mit drei neuen Gesichtern reist das deutsche Aufgebot Ende März (29. März bis 2. April) zum Weltcup-Finale der Springreiter im US-Amerikanischen Omaha. Der erst 21-jährige Europameister der Jungen Reiter, Guido Klatte jun. (Lastrup), senkt den Altersdurchschnitt dabei ein wenig. Neben ihm sind auch Markus Brinkmann (Herford) und Christian Heineking (Fort Worth/Texas) zum ersten Mal beim alljährlichen Höhepunkt der Hallensaison dabei. Am vergangenen Wochenende hat sich der 37-Jährige Heineking die letzten nötigen Punkte für Omaha gesichert und sich noch um einen Platz im Abschlussklassement der Nordamerika-Liga verbessert. Mit insgesamt 51 Punkten liegt er sogar noch vor dem zweimaligen Team-Olympiasieger Mclain Ward (USA). Heineking, der gebürtig aus der Nähe von Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern stammt, absolvierte seine Ausbildung im Landgestüt Redefin, ließ seine Heimat aber 2008 hinter sich, um im texanischen Fort Worth mit seiner Frau einen Zucht- und Turnierstall zu betreiben. Seitdem ist er in Amerika auch erfolgreich im internationalen Springsport unterwegs, startet aber weiterhin für Deutschland. Die Herausforderung Weltcup-Finale will Heineking mit seinem Oldenburger-Springpferd NKH Caruso (von Cash and CarryStarlight) angehen. Mit dem 13-jährigen Wallach sicherte sich Heineking durch einen Qualifikationssieg in Las Vegas auch den Großteil seiner Weltcup-Punkte. Gut zehn Stunden dauert die Reise der beiden von Texas nach Omaha. Ihr sportliches Ziel dort?
„Uns so gut wie möglich zu verkaufen und so viele fehlerfreie Runden wie möglich zu reiten“,
sagt Heineking.
Ähnliche Erwartungen hat auch das jüngste Mitglied im deutschen Weltcup-Aufgebot. Guido Klatte jun., Sieger von Deutschlands U25-Springpokal 2015, war im Herbst und Winter erfolgreich bei Qualifikationen in den USA unterwegs. In Las Vegas und Del Mar sammelte er einen großen Teil seiner Punkte.
„Das Ziel war, in den USA schon Punkte zu holen, um Startplätze bei den Turnieren in Europa zu bekommen. Das hat glücklicherweise funktioniert“,
berichtet der Lastruper. Es folgten weitere Top-Platzierungen in London, Leipzig und Bordeaux, die die Finalteilnahme absicherten. Mit insgesamt 47 Punkten steht er als zweitbester Deutscher auf Platz sieben des Endklassements in der Westeuropa-Liga. Sein Partner im Parcours ist stets der zehnjährige Fuchswallach Qinghai (von Quidam de RevelCordalme), der aus dem Springpferdezuchtverband Oldenburg-International stammt. Die beiden kennen sich bereits in- und auswendig. Qinghaikam als Fohlen zur Familie Klatte. 2013 gewann er mit Guido Klatte jun. das DKB-Bundeschampionat der sechsjährigen Springpferde. 2016 holten sie Gold in der Einzelwertung bei den Europameisterschaften der Jungen Reiter sowie Silber mit dem Team.
„Qinghai ist top in Schuss, die Qualifikationen hat er gut weggesteckt und er besitzt das nötige Vermögen und die Vorsicht für die Anforderungen in Omaha“,
sagt Klatte.
„Er ist ein Pferd, das von Tag zu Tag und von Runde zu Runde besser wird, das hat er letztes Jahr bei der EM gezeigt.“
Der dritte Weltcup-Neuling im Bunde ist Markus Brinkmann, der erst kürzlich in den B-Kader berufen wurde. Für den Herforder wird das Weltcup-Finale nun ein weiterer Höhepunkt seiner noch jungen internationalen Karriere. Mit seinem zehnjährigen Holsteiner Wallach Pikeur Dylon (von Diamant de SemillyCarry) machte er in Göteborg die Qualifikation perfekt. 39 Weltcup-Punkte sammelten die beiden in dieser Saison. Sie bestritten in diesem Winter ihre erste Weltcup-Saison überhaupt und sicherten sich als erste Nachrücker einen Platz im Starterfeld von Omaha. Und das, obwohl Brinkmann einer der wenigen unter den den Mitgliedern der A- und B-Kader Springen ist, die ihren Lebensunterhalt nicht direkt mit dem Reiten verdienen. Der 36-Jährige ist hauptberuflich in der Geschäftsführung des familieneigenen Bekleidungsunternehmens Bugatti beschäftigt, zu dem auch die Reitsport-Marke Pikeur gehört. „So ganz nebenbei“ hat er sich im vergangenen Jahr auch im internationalen Springsport etabliert. Mit Pikeur Dylon belegte er bei den Deutschen Meisterschaften in Balve Platz sechs und beendete die Großen Preise von Münster, Paderborn und München stets unter den besten zehn Startern.
Bereits drei Mal gewann Marcus Ehning (Borken) das Weltcup-Finale (2003, 2006, 2010) und gehört nicht nur deshalb zu den ganz erfahrenen Reitern im deutschen Aufgebot. Der 42-Jährige machte die Final-Qualifikation diesmal schon früh perfekt. Bereits zum Auftakt in Oslo belegte Ehning mit dem westfälischen Hengst Funky Fred (von For PleasurePilot) Platz zwei. Ein Sieg in der Qualifikation von Madrid brachte ihm knapp die Hälfte seiner insgesamt 41 Zähler ein. Im Stechen setzte sich Ehning mit einem weiteren westfälischen Hengst, dem Sohn von Ludger Beerbaums Erfolgsstute Ratina Z, Comme il faut (von Cornet ObolenskyRamiro) nach einer mustergültigen Runde an die Spitze des Klassements. Das Video davon avancierte im Internet zum Hit.
Beerbaum selbst schloss die Qualifikationsphase als bester Deutscher auf Rang fünf ab. Mit seinen beiden Spitzenpferden Chiara (von ContenderCoronado) und Casello (CasallCarolus I), beide Holsteiner, sammelte der 53-Jährige insgesamt 56 Punkte mit Top-Platzierungen in Madrid, La Coruna, Leipzig, Zürich und Bordeaux. Der deutsche Rekord-Nationenpreisreiter, der im Sommer nach den Olympischen Spielen von Rio seine Championatskarriere beendete, gewann das Weltcup-Finale bereits 1993 mit Ratina Z und wurde zudem drei Mal Zweiter, wie zuletzt 2014 mit Chaman und Chiara.
Im vergangenen Jahr gewann zum zweiten Mal in Folge der Schweizer Steve Guerdat das Weltcup-Finale. Der Hallen-Höhepunkt der Springreiter besteht auch in Omaha wie gewohnt aus drei Prüfungen und erstreckt sich über vier Tage von Donnerstag bis Sonntag. Am Samstag steht zusätzlich ein Großer Preis auf dem Programm. Alle Informationen zu Omaha finden Sie hier: www.omahaworldcup2017.com

Quelle: fn-press

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Pferdeshows im Westfälischen Pferdemuseum Münster

Dienstag, 14. März 2017

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Sonntag, 07.05.2017: Klassische Reitkunst
Die Rekenerin Gaby Hans gehört zu den besten Ausbildern Deutschlands und hat sich mit ihrer Pferdebegleithundeschule einen Namen gemacht. Ihre Schüler schätzen ihre unendliche Geduld, die gute Laune und das kompetente Fachwissen, das hinter dem Unterricht steht. Im Pferdemuseum zeigt sie kreative Showbilder auf klassisch gerittenen Pferden.
 
Sonntag, 14.05.2017: Friends of Irish Tinker
Der Tinker kommt ursprünglich aus Irland und war das Pferd der fahrenden Leute, die meist als Kesselflicker (= „Tinker“) umherzogen, um Eisenwaren zu reparieren oder als Schmied zu arbeiten. Christiane Pohler zeigt mit ihrem Tinker-Wallach „Charlie Brown“, dass man mit diesen Pferden auch klassische Dressur und Zirkuslektionen umsetzen kann.
 
Sonntag, 21.05.2017: Connemara Ponys
Das Connemara Pony gilt als genügsam, trittfest und springstark. Durch ihr freundliches Wesen sind sie echte Familienponys und können vielseitig eingesetzt werden. Kein Wunder also, dass die irische Rasse Fans auf der ganzen Welt hat. Die „Connemara Pony Vereinigung e.V.“ stellt die charakterstarken Ponys vor.
 
Sonntag, 28.05.2017: Shire Horses
Der Boden bebt, wenn die Shire Horses – die größte Pferderasse der Welt – in die Arena donnern. Trotz dieser gewaltigen Masse zeigen Shire Horses erstaunliche Leistungen unter dem Sattel und vor der Kutsche. Die „Shire Connection Schönborn“ präsentiert die XL-Pferde im Pferdemuseum.
 
Die Vorführungen finden seit diesem Jahr, falls nicht anders angegeben, um 11.30 Uhr und 13.30 Uhr in der Arena des Westfälischen Pferdemuseums statt und dauern jeweils 20 Minuten. Der Besuch ist im Zooeintritt enthalten.

Quelle: Westfälisches Pferdemuseum

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AGP: Joachim Völksen zum neuen Vorsitzenden gewählt

Dienstag, 14. März 2017

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Die Arbeitsgemeinschaft der Pony- und Kleinpferdezüchter, AGP, hat einen neuen Vorsitzenden. Einstimmig wurde Joachim Völksen, Vorsitzender des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover, im Rahmen der zweitägigen Mitgliederversammlung in Verden zum Nachfolger von Hans-Heinrich Stien gewählt. Stien hatte den AGP-Vorsitz seit 2009 inne und wurde zum AGP-Ehrenvorsitzender ernannt. Detlef Schwolow aus Dallgow-Döberitz bleibt stellvertretender Vorsitzender.

Der gelernte Konditormeister und Betriebswirt Joachim Völksen (58) übernahm 1982 nicht nur den elterlichen Bäckereibetrieb, sondern baute auch die von seinem Vater in den 1950er Jahren begonnene Ponyzucht weiter aus. Aus dieser gingen gleich mehrere Hengste und Staatsprämienstuten hervor, darunter der mittlerweile 16-jährige, bis Grand Prix platzierte Hengst Online Ixes (v. Okay Big Bambu), der Vize-Bundeschampion der fünfjährigen Dressurponys von 2012, Kick Down (v. Kennedy WE) oder die Bundesprämienstute Betty Snowflake. Joachim Völksen besitzt das Silberne Fahrabzeichen und ist FN Richter Zucht. Seit Mitte der 1990er Jahre ist er ehrenamtlich in verschiedenen Gremien des Verbandes der Pony- und Kleinpferdezüchter Hannover aktiv, 2009 übernahm er dessen Vorsitz.

14 Zuchtverbände und ebenso viele Interessengemeinschaften sind aktuell in der schon 1949 gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Pony- und Kleinpferdezüchter vertreten. Zweck der AGP ist es, Kontakt zu den Ursprungszuchtbüchern der verschiedenen Ponyrassen und Kleinpferderassen zu halten, sich gegenseitig zu informieren und die Ausbildung von von Rasseexperten und Zuchtrichtern zu begleiten. Weitere Aufgaben sind die Weitergabe von Informationen aus EU- und Tierzuchtgesetzen, die Begleitung des Hengstleistungs- und Zuchtstutenprüfungskonzeptes, die Bundesschauen- und Prämienkonzeption und die Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten.

Ein weiterer Schwerpunkt der AGP-Tagung war neben den Wahlen das Thema „PM Ponyspaß“, mit dem sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) seit einigen Jahren abteilungsübergreifend und mit Unterstützung der Persönlichen Mitgliedern (PM) befasst. Ziel ist es, bereits kleine Kinder mit Hilfe geeigneter, kleiner Ponys für das Pferd zu begeistern und für den Pferdesport zu gewinnen. Zu den jüngsten Maßnahmen zählt ein Gründerwettbewerb für Ponyreitschulen (FN).
„Bei den Gesprächen mit den Betreibern von Ponyreitschulen werden wir von den Ausbildern und Inhaber der Reitschulen immer wieder gefragt, wie sie an geeignete Ponys für den Kinderreitunterricht kommen können“,
berichtete Dr. Teresa Dohms-Warnecke, Geschäftsführerin der AGP.
„Wir müssen daher – gemeinsam mit den Züchtern – überlegen, wie eine bessere Vernetzung zwischen Züchtern und Reitschulen gelingen kann.“
Als einen ersten Lösungsansatz nannte Dohms-Warnecke die Internetseite der AGP (www.deutsche-ponyzucht.de), auf der die Besucher Ponys gezielt nach Rassen und nach Regionen sowie nach Ansprechpartnern in den jeweiligen Zuchtverbände und Interessengemeinschaften suchen können.

Ein ganz anderes Thema behandelte Prof. Jens Tetens aus dem Department für Nutztierwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen. Er informierte über Erbfehler in der Pferde- und Ponyzucht. Um das Auftreten von Erbdefekten zu vermeiden, sollten diese möglichst dokumentiert werden, forderte er die AGP-Mitglieder auf. Denn nur so könne erkannt werden, ob Handlungsbedarf besteht. Tetens schilderte weiterhin verschiedene Lösungsstrategien, die jedoch davon abhängen, was man über den Erbgang weiß, wie hoch die Frequenz ist, ob man den Founder, also das erste Tier mit defekten Gen, identifizieren kann und ob es einen Test gibt.
„Aber der limitierende Faktor bei der Aufklärung sowie der Entwicklung von Strategien sind bisher die fehlenden Daten aus der aktuellen Population“,
wiederholte Dr. Dohms-Warnecke die Forderung Tetens und kündigte an, dass man dieses Thema in Zukunft in der APG weiterverfolgen werde.

Quelle: fn-press

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Ocala: Andre Thieme Zweiter im Weltcup-Springen

Dienstag, 14. März 2017

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Im mit 100.000 US-Dollar dotierten Weltcup-Springen von Ocala in Florida belegte Andre Thieme (Plau am See) mit seinem Holsteiner Contendro I-Sohn Conthendrix Platz zwei. Auf Rang neun platzierte sich der gebürtige Mecklenburger Christian Heineking mit NKH Caruso. Diese Platzierung reichte ihm für die Qualifikation zum Weltcup-Finale der Springreiter.

Im Stechen, für das sich 18 der 36 Paare des Normalumlaufs qualifizieren konnten, lieferte der 41-Jährige Thieme in 49,39 Sekunden den zweitschnellsten fehlerfreien Ritt ab und durfte sich dafür über ein Preisgeld von 20.000 US-Dollar freuen. Besser war lediglich Todd Minikus (USA), der mit seiner Oldenburger Stute Babalou (v. Balou du Rouet) das Ziel strafpunktfrei in 47,77 Sekunden passierte. Platz drei ging an die Französin Alexandra Paillot mit Polias de Blondel (null Strafpunkte in 51,68 Sekunden). Platz neun sicherte sich Christian Heineking (Strasen), der mit dem Oldenburger Springpferd NKH Caruso (v. Cash und Carry) im Stechen einen Abwurf in 50,66 Sekunden zu verzeichnen hatte. Dennoch kann der gebürtige Mecklenburger, der seit eingen Jahren in den USA heimisch ist, schon einmal anfangen zu packen. Denn er hat sich nun endgültig für die Teilnahme am Weltcup-Finale der Springreiter qualifiziert, das vom 28. März bis 2. April im US-Amerikanischen Omaha stattfindet.  

Quelle: fn-press

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Valencia: Siegreiche Rothenberger-Geschwister

Montag, 13. März 2017

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Im spanischen Valencia starteten u.a. Mannschafts-Olympiasieger Sönke Rothenberger (Bad Homburg) und seine Schwester Semmieke, Team-Europameisterin der Junioren, in die Grüne Saison. Die lange Reise wurde mit vielen Siegen belohnt: So gewann der niederländische Wallach Cosmo, der seit den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Turnierpause hatte, haushoch den Grand Prix und den Grand Prix Special.

Beim Dreisterne-CDI in Valencia kehrte der nun zehnjährige niederländische Wallach Cosmo auf die internationale Bühne zurück. Mit seinem Reiter Sönke Rothenberger (22) zeigte er, dass er bestens durch die Pause gekommen ist. Entsprechend hoch fielen die Noten aus. Im Grand Prix vergaben die Richter 78,94 Prozent, im Special sogar 79,569. Auch der zweite Platz im Grand Prix blieb bei Sönke Rothenberger. Den sicherte er sich mit dem 18-jährigen rheinischen Wallach Favourit (v. Fidermark). Mit ihm konnte er zum Schluss des Turniers noch die Grand Prix-Kür gewinnen (77,8 Prozent). 

Sönke Rothenbergers Schwester Semmieke hatte ebenfalls zwei Pferde mit nach Spanien genommen. Die 17-Jährige startete in den drei internationalen Prüfungen der Jungen Reiter (Mannschafts- und Einzelaufgabe sowie Kür). Drei Siege mit der zehnjährigen Hannoveranerin Dissertation (v. Sir Don Crusador) lautete die Bilanz der Schülerin, die im vergangenen Jahr Gold mit der Mannschaft und zwei Silbermedaillen in der Einzelwertung bei der Junioren-Europameisterschaft gewonnen hatte. Mit der in Dänemark gezogenen Gribaldi-Tochter Geisha gelangen zudem zwei zweite Plätze.

Auch Familie Linsenhoff aus Kronberg genoss den Ausflug in den Süden. Die 16-jährige Liselott Marie Linsenhoff und der Oldenburger Wallach Danönchen v. Danone I erreichten in den drei Junioren-Prüfungen einen ersten Platz, einen zweiten und einen fünften. Ihr Halbbruder Matthias Alexander Rath setzte den siebenjährigen Hannoveraner Hengst Foundation v. Fidertanz und den Oldenburger Sir Picardi (v. Sir Donnerhall) in Intermediaire-Wettbewerben ein und freute sich über zwei Siege. Gleich drei Siege gelangen ihm mit dem siebenjährigen Hengst Beaulieu v. Bentley der Station Schockemöhle in Aufbauprüfungen.

Quelle: fn-press

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Herning: Carsten-Otto Nagel Dritter im Großen Preis

Montag, 13. März 2017

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Immer besser „in Schwung“ kommt Carsten-Otto Nagels Stute Womanizer. Die elfjährige Holsteinerin und ihr Reiter aus Norderstedt belegten im Großen Preis des CSI3* in Herning (Dänemark) den dritten Platz. Die Prüfung gewann der Schwede Henrik von Eckermann mit der Rheinländerin Cortina vor seinem Landsmann Peder Fredricson mit H&M Christian K.

Das Messegelände in Herning, wo die wichtigsten Veranstaltungen des dänischen Pferdesports stattfinden, hatte zum CSI auf Dreisterne-Niveau geladen – und viele deutsche Springreiter machten sich auf den Weg gen Norden. Carsten-Otto Nagel beendete die Hauptprüfung, den Großen Preis, als bester deutscher Reiter. Mit der elfjährigen Holsteiner Colman-Tochter, die den für Stuten eher ungewöhnlichen Namen Womanizer trägt, gehörte der 54-jährige Mannschafts-Weltmeister von 2010 zu den 14 Teilnehmern, die sich nach fehlerfreiem Umlauf fürs Stechen qualifizieren konnten. Im Stechen leistete sich das Paar ebenfalls keinen Abwurf, allerdings reichte die Zeit von 31,53 Sekunden nicht für den Sieg. Es wurde Platz drei. Am schnellsten meisterte der im Rheinland beheimatete Schwede Henrik von Eckermann (35) die Aufgabe. Bei ihm und seiner im Rheinland gezogenen Stute Cortina (v. Contender) zeigte die Uhr 30,85 Sekunden an, dies war der Sieg. Auch den zweiten Platz sicherte sich ein Reiter aus Schweden: Peder Fredricson (45) beendete den Großen Preis mit dem in den Niederlanden gezogenen Wallach H&M Christian K in 31,12 Sekunden.

Erfolgreich verlief der Große Preis auch für Harm Lahde. Der  29-jähriger Bereiter des Gestüts Eichenhain vor den Toren Verdens, der in den vergangenen Wochen zahlreiche Top-Platzierungen erreichte (unter anderem Platz Sieg im Großen Preis von Neustadt/Dosse und Platz zwei im Weltcup-Springen von Warschau), ritt mit Oak Grove’s Celebrity, einer zehnjährigen Holsteiner Cassini II-Tochter, auf den vierten Platz (0/31,66).

Quelle: fn-press

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Herning: Sieg und Platz 2 für Dorothee Schneider

Montag, 13. März 2017

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Als einzige deutsche Reiterin hatte sich Dorothee Schneider (Framersheim) in den Norden aufgemacht, um am CDI3* im dänischen Herning teilzunehmen. Mit Erfolg: Im Sattel des elfjährigen Wallachs Sammy Davis jr. siegte sie im Grand Prix und belegte in der Grand Prix Kür den zweiten Platz.

In Frankfurt gewann er kurz vor Weihnachten 2016 das Finale des Louisdor-Cups für Nachwuchs-Grand Prix-Pferde, jetzt sicherte sich Sammy Davis jr. mit Dorothee Schneider seinen ersten internationalen Sieg. Der elfjährige, in Bayern gezogene Rappwallach, Sohn des San Remo, wurde im Grand Prix mit 75,88 Prozent bewertet. Damit rangierte das Paar mit fast einem Prozentpunkt vor dem Spanier Severo Jesus Jurado Lopez, der mit dem 14-jährigen Hannoveraner Deep Impact v. De Niro auf 75,0 Prozent kam. Eine weite Anreise hatte Lopez allerdings nicht, schließlich arbeitet er als Bereiter im Stall Helgstrand nördlich von Herning. Auch Platz drei fiel an den Spanier, dessen Lusitano-Wallach Drago mit 72,9 Prozent bewertet wurde.

In der Grand Prix Kür tauschten die beiden Führenden die Plätze. Lopez und Deep Impact gewannen mit 79,05 Prozent vor Schneider und Sammy Davis jr. (78,7). Der Bereiter des dänischen Gestüts Blue Hors, Daniel Bachmann Andersen, ritt den niederländischen Hengst Blue Hors Zack auf Platz drei in der Kür (75,957), gefolgt von der norwegischen Bereiterin des Stalls Schockemöhle, Isabell Freese. Sie stellte den zehnjährigen Stationshengst Sam’s Ass v. Samarant vor (72,725).

Quelle: fn-press

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HLP: Sportprüfung in München-Riem

Montag, 13. März 2017

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Eine gelungene Premiere feierte die Sportprüfung für gekörte Hengste nun auch auf der Reitsportanlage München-Riem. Nach den ersten drei Terminen in Münster-Handorf und Verden traten nun in München 18 springbetonte und 15 dressurbetonte Junghengste zum „Hengste-Abitur“ an.

Zwei Tage lang standen die jungen Hengste in München-Riem unter Beobachtung der Bewertungskommissionen. Nach der Vorstellung unter dem eigenen Reiter, dem Aufgabe-Reiten beziehungsweise Parcours-Springen, stand zum Abschluss der Fremdreitertest auf dem Plan. Hier bot der Schimmelhengst Checkter, ein Oldenburger Springpferd v. CellestialLord Pezi aus der Zucht und im Besitz der Böckmann Pferde GmbH (Lastrup), als zweiter Starter einen Auftakt nach Maß. Mit einer gewichteten Endnote von 9,66 legte er die Messlatte für die übrigen neun Kandidaten unerreichbar hoch.
„Der Hengst hat sich hier an allen Prüfungstagen souverän präsentiert. Ein Pferd mit einer hohen Grundqualität und viel Potenzial“,
so das Urteil der Richter Peter Rauert und Peter Schmerling, Disziplinexperte Peter Teeuwen und Fremdreiter Richard Hannöver. Sie vergaben für den Galopp eine 9,2, für das Vermögen und den Gesamteindruck je eine 9,6, für die Rittigkeit eine 9,8 und für die Manier sogar die glatte 10,0.
„Ein Hengst, der gut mit seinem Körper gut umzugehen weiß.“
Knapp unterhalb der „9“ beendeten Cornet’s Call Out und Mister Albführen als Doppelspitze die Sportprüfung der fünfjährigen springbetonten Hengste. Mit einer gewichteten Endnote von 8,91 sah die Bewertungskommission den westfälischen Schimmelhengst v. Cornet Obolensky - Carolus I aus der Zucht von Thomas Sagel (Brakel) und ausgestellt von Johannes Holzeder (Malching) nur knapp vor Mister Albführen, der die Sportprüfung mit einer 8,87 beendete. Der braune Hengst v. MemphisLinton, ein Oldenburger Springpferd, stammt aus dem Gestüt Lewitz und wurde von Michael Krieger (Dettighofen) für den Pferdezucht Baden-Württemberg gemeldet. Insgesamt stellten sich zehn vier- und acht fünfjährige Hengste der Sportprüfung in München, von denen bis eine Ausnahme alle das Klassenziel erreichten.

Bei den vierjährigen dressurbetonten Hengsten gaben der Hannoveraner Dimitroff sowie der Trakehner Freiherr von Stein den Ton an. Auch hier vergab die Bewertungskommission fünf Noten für Schritt, Trab, Galopp, die Rittigkeit sowie für Gesamteindruck und Perspektive als Dressurpferd. Hieraus ergab sich für Dimitroff (v. DimaggioBrentano II) aus der Zucht von Friedrich und Edda Kröner (Schüttorf) und ausgestellt vom Gestüt Vorwerk (Cappeln) für das Westfälische Pferdestammbuch eine gewichtete Endnote von 8,52.
„Ein Pferd mit großen Möglichkeiten“,
so das Urteil von Peter Mannheim und Gerd Sickinger, Disziplinexperte Oliver Oelrich und Fremdreiterin Sandra Frieling. Der Trakehner Rapphengst Freiherr von Stein (v. MilleniumPerechlest) beendete die Prüfungstage mit einer gewichteten Endnote von 8,38. Er stammt aus der Zucht der Sächsischen Gestütsverwaltung in Graditz, ist im Haupt- und Landgestüt Moritzburg aufgestellt und wurde für den Pferdezuchtverband Sachsen-Thüringen gemeldet. Von den 13 vierjährigen Hengsten schlossen acht die Prüfung erfolgreich ab, ein Hengst wurde vorzeitig von den Anmeldern zurückgezogen.

In der Gruppe der fünfjährigen dressurbetonten Hengste konnten alle drei Kandidaten „bestehen“. Das beste Resultat erzielte der Fuchshengst Villeneuve. Für den Rheinländer (v. VitalisDancier) aus der Zucht von Edeltraut Hähn (Bergeustadt) und ausgestellt vom Gestüt Vorwerk in Cappeln zückte die Bewertungskommission gleich vier Mal die glatte 9,0. Am Ende stand für den für das Westfälische Pferdestammbuch gemeldeten Fuchshengst die gewichtete Endnote 8,88 zu Buche.

Informationen und Ergebnisse unter www.hengstleistungspruefung.de.

Quelle: fn-press

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s’Hertogenbosch: Werth auf Platz 2 im Weltcup

Montag, 13. März 2017

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Isabell Werth (Rheinberg) hat die letzte Weltcup-Qualifikation der Westeuropa-Liga im niederländischen s’Hertogenbosch mit dem zweiten Platz hinter dem Niederländer Hans Peter Minderhoud beendet. Mit dem westfälischen Wallach Emilio wurde das Siegerpaar des Grand Prix in der Kür mit 83,25 Prozent bewertet. Ihre deutsche Kollegin Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) folgte mit der Stute Zaire auf den dritten Platz.

„The living legend“ – so wurde Isabell Werth bei dem Internet-Sender FEI-TV bezeichnet- Die 47-Jährige reitet von Erfolg zu Erfolg, ihre Bilanz der letzten Monate macht selbst die Experten des Dressursports sprachlos. So fragte die niederländische Kommentatorin fassungslos:
„Verflixt, wie macht sie das bloß?“
Isabell Werth gab zwar keine Antwort und stellte den Westfalen Emilio zu klassischer Musik (u.a. Beethoven und Pucchini) in Topform vor, aber ein Fehler in der Trabtour – der Wallach galoppierte an – kostete den Sieg. So gewann der Niederländer Hans Peter Minderhoud mit dem in der Schweiz gezogenen Florestan-Nachkommen Glock‘s Flirt die Weltcup-Kür mit 84,89 Prozent. Isabell musste sich nach einer beispiellosen Siegesserie in dieser Hallensaison diesmal mit Patz zwei zufrieden geben (83,22).

Auf dem dritten Platz behauptete sich Jessica von Bredow-Werndl mit der 13-jährigen KWPN-Stute Zaire v. Son de Niro. Das Paar absolvierte die schöne, federleicht wirkende Kür fehlerfrei und wurde mit 80,25 Prozent bewertet. Zumindest mit Zaire war es der vorerst letzte Auftritt in der Öffentlichkeit. Das Weltcup-Finale in drei Wochen im US-Staat Nebraska wird die 31-Jährige mit ihrem Hengst Unee BB bestreiten, danach freuen sie und Ehemann Max sich auf ihr erstes Kind, das im Sommer zu Welt kommen soll. Fabienne Lükemeier (Paderborn), die gemeinsam mit Isabell Werth und Jessica von Bredow-Werndl fürs Weltcup-Finale qualifiziert ist, reihte sich in s’Hertogenbosch mit ihrem einstigen Championatspferd, dem 17-jährigen Hannoveraner D’Agostino v. De Niro, an siebter Stelle in der Weltcup-Kür ein (76,69). Das Weltcup-Finale findet vom 28. März bis 2. April in Omaha, US-Bundesstaat Nebraska, statt.  

Für das Weltcup-Finale in Omaha/USA vom 28. März bis 2. April haben sich aus der Westeuropa-Liga folgende Reiter qualifiziert:
1. Isabell Werth GER 80 Punkte
2. Jessica von Bredow-Werndl GER 62
3. Judy Reynolds IRL 57
4. Kirsty Oakley AUS 55
5. Carl Hester GBR 54
5. Fabienne Lutkemeier GER 54
5. Marcela Krinke Susmelj SUI 54
8. Madeleine Witte-Vrees NED 51
9. Edward Gal NED 45

Quelle: fn-press

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Springen: Weltreiterspiele wohl doch mit Zeitspringen zum Auftakt

Montag, 13. März 2017

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Nach deutlicher Kritik aus Reihen der nationalen Verbände und Spitzenspringreiter an den Plänen des Weltreiterverbandes FEI, auf das traditionelle Zeitspringen zum Auftakt der Weltreiterspiele zu verzichten, zeichnet sich nun eine Abkehr von diesen Plänen ab.

Bei der FEI-Generalversammlung im vergangenen November in Tokio war eigentlich die Entscheidung gefallen, dass das Zeitspringen als erste Prüfung der Weltmeisterschaften im Springreiten sowie das traditionelle Finale mit Pferdewechsel künftig entfallen sollen. Dadurch sollte das Wettkampfprogramm gestrafft und modernisiert werden. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hatte sich bereits damals gegen den Wegfall des Zeitspringens ausgesprochen. FN-Generalsekretär Soenke Lauterbach und Otto Becker, Bundestrainer der deutschen Springreiter, hatten das Vorgehen des Verbandes auch klar begründet, wie hier nachzulesen ist: www.pferd-aktuell.de/28342. Jedoch hatte dieses damals keine Mehrheit gefunden.
Nachdem die Entscheidung gefallen war, übten vor allem die Spitzenspringreiter und der Internationale Springreiter-Club Kritik daran. Nun hat das FEI-Bureau angekündigt, das Zeitspringen wieder in das Wettkampfprogramm der Weltreiterspiele aufnehmen zu wollen.

Quelle: fn-press

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Der Galopprennsport bei der Weltmesse des Pferdesports

Freitag, 10. März 2017

0,00 € Mr. Ed, das beliebte E-Pferd, steht den Besuchern auch in diesem Jahr zum Reiten bereit. © Marc Rühl
Die Equitana, die Weltmesse des Pferdesports, wird vom 18. bis 26. März 2017 wieder Hunderttausende Reitsportfans anlocken. Auch der Galopprennsport präsentiert sich bei diesem großen Event in Essen und hat eine ganz besondere Aktion mit im Gepäck: „Silvery Moon – Besitzer für einen Tag!“.

Als Aussteller auf der Equitana bietet der Galopprennsport eine Anlaufstelle für Besitzer, Züchter und besonders auch für den Nachwuchs. Jeder, der sich für den schnellen Pferdesport und die edlen Vollblüter interessiert, ist herzlich dazu eingeladen, den 24 Quadratmeter großen Galopp-Stand (G-34) auf der Galerie zu besuchen.
Neben Informationen erwarten die Besucher viele, tolle Aktionen. So steht Mr. Ed, das beliebte E-Pferd, für jeden Besucher zum Reiten bereit. Um das Feeling noch authentischer zu machen, liegen einige Renndresse bereit, in die die Besucher schlüpfen können.
Außerdem wird über die gesamte Messezeit eine Verlosung angeboten und mit etwas Glück und der richtigen Antwort auf die Gewinnspielfrage, kann sich schon bald ein Equitana-Besucher Besitzer eines Rennpferdes nennen. „Silvery Moon – Besitzer für einen Tag!“ heißt die spannende Aktion, bei der der glückliche Gewinner tief in die Welt des Galopprennsports eintauchen kann. Im Hauptpreis enthalten sind freier Eintritt sowie Tribünenkarten für zwei Personen beim Ostermontagsrenntag am 17. April 2017 in Köln. Der Gewinner wird außerdem Pate von Silvery Moon, dem weltweit wegen seines Aussehens so populären Schecken-Pferdes, (oder bei Nichtstart von Silvery Moon eines anderen chancenreichen Starters im Ausgleich III über 1850 Meter) und erlebt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen. Zusammen mit dem Besitzer hört der Preisträger im Führring die Order des Trainers und kann „sein Pferd“ im Rennen von der Tribüne aus anfeuern. Und damit nicht genug: Er kassiert außerdem denselben Betrag, den der Besitzer erhält. Das sind im Siegfall 3.500 Euro, die Plätze sind dotiert mit 1.400 €, 700 € und 400 €.
Ohne eine größere finanzielle Unterstützung aus dem Lager des Turfs, wäre eine Präsenz des deutschen Galopprennsports auf der Equitana nicht realisierbar gewesen. So gilt ein ganz großer Dank den Premium-Partnern und weiteren Sponsoren dieses Equitana-Auftrittes. Zu den Premiumpartnern gehören der Kölner Renn-Verein, Baden Racing, die Mehl-Mülhens Stiftung, der Deutsche Trainer- und Jockeyverband sowie der Förderverein zur Jockey Aus- und Weiterbildung.
Zudem wird das Unternehmen "Galopprennsport auf der Equitana" unterstützt vom Verband Deutscher Besitzertrainer, Verband Deutscher Amateur-Rennreiter, vom Deutschen Sportverlag, Starck Reitanlage und Pferdetherapie sowie von den Rennvereinen aus Bad Harzburg, Düsseldorf, Hamburg, Mülheim, Neuss und Saarbrücken.

Besuchen Sie den Galopp-Stand auf der EQUITANA
Zeitraum: 18. – 26. März 2017
Ort: Messegelände Essen, Norbertstraße, D - 45131 Essen
Stand: Galerie, G-34
Öffnungszeiten: täglich 10 – 19 Uhr

Quelle: german-racing

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Die #ReiterWG

Freitag, 10. März 2017

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Die #ReiterWG wird als erstes Event seiner Art vom 18. bis zum 26. März 2017 die Türen für Blogger der Reitsportszene öffnen. Während der Equitana 2017 werden von Sasse & Schockemöhle Communications, gemeinsam mit Soulhorse.de und Magic Tack, insgesamt 56 Webstars der Reiterszene in die #ReiterWG eingeladen. An jedem der acht Messetage darf ein Teil der Blogger in der WG übernachten.

Wie die junge Marke Soulhorse.de, so ist auch die Idee für die #ReiterWG spontan entstanden: Das Influencerteam rund um Scarlett von Soulhorse.de, das die Marke unterstützt, konnte seit über einem Jahr keinen Termin finden, um sich auch im realen Leben einmal kennen zu lernen. Auch der “Freundeskreis” der Marke im Social Web vergrößert sich täglich und die Influencerszene im Reitsport wächst - warum also nicht auch andere Pferde-Blogger einladen? So entwickelte sich die einzigartige Idee für die #ReiterWG.
Pro Nacht schlafen zwischen 10 und 15 Webstars in der WG. Dort besteht die Möglichkeit sich auszutauschen, Produkte zu testen und Videos zu drehen.
Ein Format, das in dieser Zeit erscheinen wird, ist "Das perfekte Reiterdinner". Dazu finden sich kleine Gruppen an Bloggern zusammen, die gemeinsam für die ganze WG kochen und ein Making-of dazu produzieren. Die Videos der Blogger werden auch auf mehreren Social Media Kanälen zu sehen sein. Unter anderem dürfen wir die begeisterte Reiterin und Schauspielerin Iris Aschenbrenner als Stargast in der WG begrüßen.

Unterstützt durch die bekannten Marken uvex, CEP, Ridcon, Stübben und Effol, wird die #ReiterWG zu einer Creative Base für die Bewohner des Lofts. Bekannte Blogger wie Harriet von Harriet Charlotte Jensen, Saskia von BinnieBo Blog oder Lia von Lia & Alfi werden mit Daily Reviews, Fashion Hauls und weiteren spannenden Formaten live aus Essen berichten. So können die Fans der #ReiterWG stets über soziale Netzwerke dabei sein.

Mittlerweile übersteigt die Begeisterung und das Interesse an dem Projekt unsere Erwartungen, sodass dies wohl nicht die letzte #ReiterWG bleiben wird.

Wesentliche Informationen und das aktuelle Geschehen in der #ReiterWG finden Sie auf der offiziellen Facebook-Seite.

Quelle: sasse-schockemoehle.com

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Bewerbungsschluss naht: Pack an! Mach mit!

Freitag, 10. März 2017

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Noch bis zum 31. März können sich Reitvereine bei „Pack an! Mach mit!“ um eine Förderung ihrer Renovierungsarbeiten in Höhe von 500 Euro bewerben. Wichtig ist: Das Geld soll für Materialkosten eingesetzt werden, anfallende Arbeitsstunden hingegen müssen von den Vereinsmitgliedern ehrenamtlich geleistet werden.

Die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren zeigen, „Pack an! Mach mit!“ ist für Reitvereine eine prima Gelegenheit, nicht nur die vereinseigene Anlage zu verschönern, sondern auch die Gemeinschaft unter den Mitgliedern zu stärken. Seit 2014 konnten bereits rund 220 Projekte gefördert werden, in diesem Jahr sollen 100 weitere folgen. Bewerben können sich Vereine, die Mitglied im Landespferdesportverband sind und deren Verschönerungsmaßnahme möglichst vielen Vereinsmitgliedern zu Gute kommt. Welche Voraussetzungen sonst noch erfüllt sein müssen, wofür es in diesem Jahr erstmals einen Sonderehrenpreis gibt und weitere Informationen zur Aktion, die von Leuchtenhersteller NORKA präsentiert und von den Persönlichen Mitgliedern der FN unterstützt wird, gibt es unter www.pferd-aktuell.de/pack-an-mach-mit.

Quelle: fn-press

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Liebe zum Pferd vereint Pferdesportler

Freitag, 10. März 2017

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Fast vier Millionen Menschen in Deutschland reiten zumindest gelegentlich. Sie alle eint die Liebe zum Pferd. Gleichwohl ist die Pferdeszene keineswegs homogen, sondern eine bunte Mischung aus Vertretern verschiedener Reitweisen, deren Motive und Ziele sich zum Teil grundlegend unterscheiden. Was Pferdesportler im Jahr 2017 kennzeichnet, wie zufrieden sie mit der Situation der Pferdebranche sind und was sie sich wünschen, hat das Marktforschungsinstitut HorseFuturePanel in einer Broschüre zusammengestellt.

„Pferdesportler 2017“ lautet der Titel der Broschüre, die Ergebnisse verschiedenster Studien zusammenfasst und damit ein Zustandsbild des Pferdesports in Deutschland zeichnet. Unterschieden in die Disziplinen Dressur, Springen, Gangreiten, Klassisch-Barockes Reiten, Westernreiten und Fahren werden verschiedene Faktoren beleuchtet, darunter auch Pferdehaltung und Pferdezucht. Dabei erkennt das HorseFuturePanel bei der Pferdehaltung unter anderem einen starken Trend hin zu Gruppenhaltungssystemen. Allerdings sind je nach Disziplin nur maximal ein Viertel aller Pferdesportler auch zufrieden mit der Verfügbarkeit dieser Haltungsform. Hinsichtlich den Eigenschaften einer Trainingsanlage ist für fast alle Befragten der Aspekt Pferdegerechtheit besonders wichtig. Mit Blick auf die Pferdezucht in Deutschland sind Dressur- und Springreiter überdurchschnittlich zufrieden mit dieser, während für die Vertreter alternativer Reitweisen das Gegenteil gilt. Über alle Disziplinen hinweg begeistern bei der Pferdezucht vor allem die Qualität deutscher Pferde sowie das Herzblut und die Passion der Züchter. In der Broschüre wird auch ein Bild des durchschnittlichen, deutschen Züchters skizziert. Dieser ist männlich, Mitte 50, besitzt 3,4 Zuchtstuten, betreibt die Pferdezucht seit 16 Jahren und hat eine enge Verbindung zur Landwirtschaft. Zusammengefasst hat das HorseFuturePanel auch Erkenntnisse zum Informations- und Kaufverhalten von Pferdesportlern: Welche Kanäle nutzen sie, um sich zu informieren? Was motiviert sie zum Kauf bestimmter Produkte? Wen dies interessiert und wer tiefer in die Themen eintauchen und sich ein eigenes Bild vom „Pferdesportler 2017“ machen möchte, der kann die Broschüre im PDF-Format unter www.horsefuturepanel.de/studien kostenlos anfordern.

Quelle: fn-press

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Wer wird Galopper des Jahres: Iquitos, Potemkin oder Protectionist?

Donnerstag, 9. März 2017

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Deutschland sucht den „Galopper des Jahres 2016“ und mit Iquitos, Potemkin und Protectionist sind drei absolute Spitzenpferde im Rennen um den begehrten Publikumspreis.

Welcher der drei Hoffnungsträger hat die meisten Fans? Diese Frage stellt sich zweifellos im direkten Zusammengang mit dem Ausgang der Wahl. Denn es ist das Publikum, das mit seiner Stimme den Sieger im Rennen um den Titel „Galopper des Jahres 2016“ bestimmt.
Drei hochkarätige Kandidaten bewerben sich um die begehrte Auszeichnung:
Iquitos, das Überraschungspferd des Jahres. Mit seinem spektakulären Speedsieg im Großen Preis der Badischen Wirtschaft (Gruppe II) in Baden-Baden katapultierte sich der Hengst ins Rampenlicht, avancierte im Laufe der Saison zum ersten Sieger der German Racing Champions League und vertrat Deutschland zum Saisonabschluss stark im Japan Cup in Tokio.
Potemkin, der beeindruckende Seriensieger aus 2015, der sich 2016 noch einmal steigerte. Auf Anhieb brillierte der fünfjährige Wallach aus dem Mitbesitz von Klaus Allofs im Großen Preis der Wirtschaft (Gruppe III) in Dortmund und zeigte auch im Ausland, wie schnell deutsche Vollblüter sein können, als er die Konkurrenz im Prix Dollar (Gruppe II) am Arc-Vortag in Chantilly hinter sich ließ. Gekrönt wurden die Erfolge schließlich mit dem ersten Gruppe I-Treffer im Premio Roma in Rom.
Protectionist, der Crack, der 2016 zu seiner Top-Form zurückfand. In 2014 hatte der mittlerweile Siebenjährige die deutsche Zucht bereits mit seinem Triumph im Melbourne Cup in Australien in die weltweiten Schlagzeilen gebracht. Mit einer spektakulären Dreierserie ließ Protectionist keinen Zweifel daran, dass er 2016 wieder ganz der Alte war. Nach einem Erfolg in einem einfachen Rennen in Düsseldorf triumphierte er zunächst im Großen Hansa-Preis (Gruppe II) in Hamburg mit spielerischer Leichtigkeit und trat ähnlich im Longines-Großer Preis von Berlin (Gruppe I) auf. Mittlerweile ist Protectionist Deckhengst im Gestüt Röttgen.

Abgestimmt werden kann noch bis zum 31.03.2017 – online unter www.galopper-des-jahres.com, via E-Mail an gewinnen@german-racing.com oder per Stimmkarte. Diese sind in allen Wettstar-Wettannahmestellen erhältlich, liegen im Empfangsbereich des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen aus und werden auf den Rennbahnen in Dortmund, Neuss, Düsseldorf und Mannheim verteilt.
Und das Mitmachen lohnt sich: Denn mit der Stimmabgabe nimmt der Teilnehmer am großen Gewinnspiel teil und hat die Chance auf einen von insgesamt 25 Preisen (unabhängig davon, ob der eigene Favorit tatsächlich zum „Galopper des Jahres“ gewählt wird). Als Hauptpreis winkt ein Wochenende in Baden-Baden für 2 Personen zum Frühjahrsmeeting vom 26.-28. Mai 2017.
Die Auslosung der Gewinner sowie die Präsentation des Siegers finden am 17.04.2017 statt.
Veranstaltet wird die Traditionswahl von German Racing in Kooperation mit Wettstar und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.galopper-des-jahres.com.

Quelle: german-racing.com