Stallapotheke - Erste Hilfe beim Pferd

Eine ordentlich geführte Stallapotheke schafft schnelle Abhilfe bei Notfällen. Wir zeigen Ihnen, welche Medikamente, Sprays, Salben und Verbandsstoffe unbedingt in den Stall gehören und geben Ihnen nützliche Tipps.

von Ann-Kathrin Brodbeck, veröffentlicht am 01.10.2013
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Für jede Situation vorbereitet

0,00 € Fast jeder Pferdebesitzer oder Reiter hat diese Situation schon einmal erlebt: Das Pferd steht seit einiger Zeit auf der Koppel, man selbst hat nichts Auffälliges bemerkt. Doch dann, beim Reinholen in den Stall, kommt der große Schock: Das Pferd lahmt, hat ein dickes Bein oder blutet aus einer offenen Wunde. In dieser Situation ist es wichtig schnell und vor allem richtig zu handeln. Bei Schnittverletzungen muss die Wunde sofort versorgt werden. Eine ordentlich geführte Stallapotheke ist in solchen Fällen nicht nur Gold wert, sondern verhindert mitunter Schlimmeres. In folgendem Beitrag zeigen wir Ihnen, was in Ihrer Stallapotheke nicht fehlen sollte und geben wichtige Tipps für die Anwendung.


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Wofür eine Stallapotheke?

0,00 € Die Stallapotheke ist zu vergleichen mit dem Verbandskasten aus dem Auto oder dem eigenen Medizinschrank zu Hause und erfüllt ähnliche Zwecke. Eine eigens angelegte Stallapotheke kann Ihrem Pferd im Notfall sehr helfen. Allerdings sollten Sie sich mit den Inhalten, Risiken und Behandlungsmethoden auskennen. Oberste Instanz bleibt immer noch der Tierarzt, der bei allen akuten Notfällen oder Unklarheiten als erstes alarmiert oder gefragt werden sollte.

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Was darf in einer Stallapotheke nicht fehlen?

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Entsprechend den Gegebenheiten vor Ort, entscheidet sich der Umfang Ihrer Stallapotheke. Das heißt es ist abhängig davon, ob Sie eine Stallapotheke eigens für sich oder für eine gesamte Stallgemeinschaft anlegen möchten. Wir wollen einige Medikamente aufführen, die Sie keinesfalls vergessen sollten und einige Dinge mit auf den Weg geben, die sich aus Erfahrungen heraus in einer Stallapotheke bewährt haben.
TIPP: In manchen Fällen lohnt es sich eine Gemeinschaftsapotheke anzulegen. So verfallen weniger Medikamente auf Grund ihrer Haltbarkeit.

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Medikamente

0,00 € Salben wie Betaisodona gehören in jede Stallapotheke.
- Desinfektionsspray zum Desinfizieren von kleineren Verletzungen
TIPP: Nehmen Sie ein Desinfektionsspray mit Färbung. So können Sie einfach überprüfen, ob Sie auch wirklich die gesamte Wunde abgedeckt haben.


- Heparin-haltige Salbe zum Versorgen von Prellungen und Verstauchungen

- Zink-Salbe oder Zink-Lebertran-Salbe zum Versorgen feuchter Krankheiten wie Mauke oder von nässenden kleinen Wunden oder zum Weichhalten von Narbengewebe

- Antiseptische Salbe zum Versorgen kleiner Kratzer oder Schürfwunden
TIPP: Behandeln Sie große Wunden, die vom Tierarzt versorgt werden müssen nicht vorab mit einer Salbe. Salbenreste können dem Arzt später die Sicht auf die Wunde versperren.



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