Gewinnspiel: Buchverlosung "In der Ferne scheint das Glück"

Machen Sie mit bei unserem Gewinnspiel und gewinnen Sie mit etwas Glück 3x1 Buch "In der Ferne scheint das Glück" von Veronika Danzer.

von Andrea Stofer, veröffentlicht am 19.01.2016
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"In der Ferne scheint das Glück"

Das Buch

Kann man seinen Traum leben? Veronika Danzer hat es auf jeden Fall geschafft. »In der Ferne scheint das Glück« erzählt die Geschichte einer Frau, die trotz Vorurteilen den Mut hatte, ihren eigenen Weg zu gehen. Auf einer Urlaubsreise nach Tobago lernt sie Lennon kennen und verliebt sich in ihn. 2005 entschließt sie  sich – ohne festen Plan – Deutschland den Rücken zu kehren und der Beziehung in Tobago eine Chance zu geben. Die darauffolgende Bekanntschaft mit einem verwilderten Pferd, das sie zu zähmen versucht, sorgt für den weiteren gemeinsamen Zukunftsweg. Zusammen mit ihrem Partner Lennon stellt sie das Projekt »Healing with Horses« auf die Beine: Ein einmaliges Projekt, das vor allem Kindern durch die Therapie mit Pferden hilft. So lebt Veronika nicht nur ihren Traum, sondern tut auch noch etwas Gutes dabei!

  • 242 Seiten
  • Klappenbroschur mit Bildteil
  • 13,5 x 21 cm
  • 14,95 € (D) / 15,40 € (A)
  • ISBN 978-3-959100-12-0
  • Erscheint im Januar 2016
  • Auch als E-Book erhältlich

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Die Autorin

Veronika Danzer

0,00 € Veronika Danzer hat in Deutschland als Maskenbildnerin und Bereiterin gearbeitet. Mit 29 Jahren reist sie nach Tobago und verliebt sich dort in ihren Partner Lennon und die Insel. Vier Jahre später heiraten die beiden, gründen das Unternehmen »Being with Horses« und entwickeln das Programm »Healing with Horses«. Inzwischen lebt auch Veronikas Mutter auf der Insel.

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Das Interview mit der Autorin

0,00 € Veronika Danzer genießt ihr neues Leben in Tobago. © privat
Hat es Ihnen Spaß gemacht, ein Buch über Ihre Geschichte zu schreiben? Was hat Sie zu dem Buch veranlasst?
Meine Geschichte ist bunt, lebendig und eigen. Das Buch zu schreiben war ein Rückblick: Im Erzählen und Schreiben durfte ich vieles noch einmal ganz innig nachempfinden. Ich bin immer dem Ruf meines Herzens gefolgt und möchte damit die Leser inspirieren, mutig und mit Vertrauen ihren ganz ureigenen Weg zu gehen.

Sie sind mit nur einem Koffer nach Tobago gereist und haben alles hinter sich gelassen. Was nimmt man mit, wenn man vielleicht für immer auswandert? Was waren die wichtigsten Dinge für Sie in Ihrem Koffer?
Ich nahm hauptsächlich ein paar persönliche Dinge mit wie mein Adressbuch, meinen Laptop, Lieblingsschmuckstücke, Kleidung, Bücher und sogar selbstgemalte Wandbilder.

Was aus Deutschland vermissen Sie am meisten?
Meine Oma, meinen Vater, meine Geschwister, meine Nichten  und Neffen, klassische Konzerte, den Frühling und den herbstlichen Wald.
"Das Zeitverständnis der Menschen in Tobago ist sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn jemand sagt ›Ich komme jetzt!‹, kommt die Person oft erst Stunden später."
Was ist das Besondere an Tobago und kann man so nur dort erleben?
Die Einfachheit. Die wunderschönen Sonnenuntergänge. In Tobago ist mein Garten auch mein Wohnzimmer. Ich habe das Gefühl, dass immer Sommer ist. Außerdem liegt das Meer nur 200 m vor meiner Tür und ich kann jeden Morgen im Meer schwimmen gehen.

Als Sie mit Lennon in Port of Spain lebten, machte er sich Sorgen um Sie, wenn Sie allein die Wohnung verließen. Ist es wirklich so gefährlich dort? Sind Sie jemals in eine gefährliche Situation geraten?
In der Hauptstadt Port of Spain ist das Gefälle zwischen arm und reich sehr deutlich zu sehen. Die Weißen sind meist die Wohlhabenden. Es gibt Armenviertel mit vielen Bettlern; in diesen Gegenden wollte ich damals als Neuling nicht allein spazieren gehen.

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0,00 € Veronika und Lennon bei ihrer Hochzeit. © Melchior von Wallenberg-Pachaly
Was war oder ist Ihnen vielleicht immer noch besonders fremd in Tobago? Was erforderte die meiste Eingewöhnung?
Das Zeitverständnis der Menschen in Tobago ist sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn jemand sagt »Ich komme jetzt!«, kommt die Person oft erst Stunden später.

Was ist Ihr trinidadisches Lieblingsgericht?
Ich mag vor allem indische und kreolische vegetarische Spezialitäten wie Dal und Gemüse, aber auch indische Süßspeisen.

Konnte Lennon reiten, als Sie Ihn kennenlernten? Oder hat er das von Ihnen gelernt?
Lennon und ich sind zum ersten Mal zusammen in Bayern geritten – durch einen dichten Wald und über weite Wiesen. Das war für ihn das erste Mal und er saß auf dem großen braunen Wallach, als wäre er auf dem Pferderücken geboren. Lennon ist sehr tierlieb, mutig, athletisch, intuitiv und hat ein ausgesprochen gutes Körpergefühl.

Zwischenzeitlich hatten Sie die Lust am Reiten verloren. Was ist in Tobago anders und konnte Ihnen die Freude am Reiten zurückgeben?
Hier in Tobago durfte ich noch einmal ganz von vorne beginnen. Die freilebende, fuchsfarbene, englische Vollblutstute hat in mir ein ganz neues Feuer entfacht. Sie ist einer meiner großartigen Lehrmeister und hat mir beigebracht – ohne Kontrolle ganz natürlich, spielerisch und leicht mit Pferden umzugehen.

Sie leben auf einer traumhaften Insel zusammen mit dem Mann, den Sie lieben und Ihren Pferden. Man könnte sagen, Sie leben einen Traum. Wie haben Sie das gemacht? Kann jeder seinen Traum leben?
Ja, ich denke, dass es jedem möglich ist, seinen Traum zu leben. Man sollte einfach mutig sein und der Stimme des eigenen Herzens folgen. Keine Scheu haben, ins kalte Wasser zu springen. Dinge angehen, auch wenn sie unkonventionell erscheinen. Sich nicht vom Umfeld einschüchtern lassen. Mutig die ganz eigenen Wege beschreiten. Hürden mit Leichtigkeit nehmen. Sich immer an den kleinen Dingen erfreuen. Die Einfachheit vorziehen und sich an seiner Einzigartigkeit erfreuen. Und vor allem: Immer wieder dankbar sein! Dann ist alles möglich.

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0,00 € Veronika Danzer gründete gemeinsam mit ihrem Mann die Projekte "Healing with Horses" und "Being with Horses". © privat
Sie beschreiben immer wieder das Gefühl des Heimwehs. Als Sie die Schule wechselten und von Ihrem Heimatort in Bayern in eine Kleinstadt nach Niedersachsen zogen, verspürten Sie manchmal Heimweh und wollten anschließend wieder in Ihre Heimat. Auch in Ghana konnten Sie sich nicht vorstellen zu bleiben. Ihr Leben sahen Sie in Deutschland. Sie schreiben, dass Sie jetzt aber Ihren Platz in Tobago haben. Was ist nun anders? Und haben Sie trotzdem noch Heimweh?
Tobago ist eine wunderbare kleine Insel, auf der viele verschiedene Menschen und Nationalitäten leben. Mit 30 Jahren ist es auch anders als mit 15 Jahren, als ich das erste Mal mein Umfeld verließ, in dem ich aufgewachsen bin. In Tobago stimmt einfach alles! Der Ort passt zu mir!
"Ja, ich denke, dass es jedem möglich ist, seinen Traum zu leben. Man sollte einfach mutig sein und der Stimme des eigenen Herzens folgen."
Sie gründeten das Projekt »Healing with Horses«, um behinderten Kindern zu helfen. Warum haben Ihrer Meinung nach Pferde eine so positive Wirkung auf die Kinder?
Pferde – und Tiere im Allgemeinen – werten nicht. Sie nehmen ihr Gegenüber so an, wie es ist, ohne zu fordern. Wir arbeiten mit den Pferden in der Natur, die auch ganz wunderbare Eigenschaften  hat. Beides in Kombination wirkt sehr ausgleichend und stärkend.
Die Schüler, Besucher und Patienten dürfen sich auf eigene Weise entfalten. Sie werden liebevoll mit der Herde vertraut gemacht. Jeder Mensch hat verschiedene Bedürfnisse. Manche Kinder fühlen sich großartig, wenn sie nur das Pony füttern – sie lernen Verantwortung, fühlen sich gebraucht und herzlich angenommen. Andere lernen durch den Kontakt mit den Tieren, aufmerksam zu sein und zu fühlen, was das Gegenüber braucht.
Viele Kinder im Rollstuhl oder mit anderen Gehbehinderungen fühlen sich empowered, das heißt, sie fühlen sich groß und stark – sie fühlen sich, als könnten sie gehen. Die Bewegung eines Pferdes ist dreidimensional im Schritt und hat die gleiche Koordination, wie die eines Menschen. Dadurch wird der gesamte Organismus gestärkt und angeregt. Bei regelmäßigen Therapie-Fördereinheiten haben wir wunderbare Veränderungen mit diesem Programm erzielt. Es wirkt sich positiv und harmonisierend auf das zentrale Nervensystem aus. Das neuromuskuläre System schwingt sich auf ganz natürliche Weise ein, die Koordination des Teilnehmers wird angeregt und eingeleitet.

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0,00 € In Tobago gibt die Sonne Veronika Danzer viel Kraft. © privat
Neben »Healing with Horses« bieten Sie auch noch »Being with Horses« für Touristen an. Obwohl Sie auf einer Trauminsel leben, was viele mit Urlaub und Erholung verbinden, haben Sie dann sicherlich auch viel Arbeit. Wie verschaffen Sie sich dazu einen Ausgleich?
Bei Sonnenaufgang beginne ich meinen Tag mit Yoga, danach schwimme ich mit den Hunden vom Steg einen Kilometer hinüber zum Strand und wieder zurück. Dann eine Dusche am Hafen, Kokosnusswasser oder grünen Tee zu Hause auf der Veranda – und ab ins Büro. Um 9 Uhr fängt die Tour mit den Gästen an. Einmal in der Woche gehe ich zur Massage. Therese kommt Ende des Monats,  um mir und den fleißigen Helferinnen eine Fußpflege bei uns im »HWH-Love & Magic Info Center« zu geben. Sonntags ist Ruhetag.

Was gibt Ihnen Kraft und was inspiriert Sie? Gibt es eine Person, die Sie in Ihrem Leben immer besonders unterstützt hat und die für Sie da war?
Die Sonne gibt mir viel Kraft. Meine Dankbarkeit gibt mir Vertrauen. Meine Mutter gibt mir Fürsorge, mein Mann Lennon den Halt, meine Freundin Jean Lyons (die mich 2004 nach Tobago eingeladen hat) immer wieder Zuversicht. Und mein Vater bringt mich immer väterlich liebevoll auf den Boden, wenn ich zu hoch fliege!

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0,00 €
Das Gewinnspiel ist abgeschlossen und die Gewinner per Mail benachrichtigt.
Vielen Dank für die rege Beteiligung und herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

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Teilnahmebedingungen

0,00 € Das pferde-magazin.info - Gewinnspiel wird von der teamWERK. Die Filmproduktion GmbH, Olgastraße 83, 70182 Stuttgart durchgeführt. Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos und setzt keinerlei Kauf oder Abonnement voraus. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die das [14.] Lebensjahr vollendet haben. Mitarbeiter von pferde-magazin.info und deren Angehörige sowie Mitarbeiter von teamWerk – Die Filmproduktion GmbH und deren Angehörige sind nicht berechtigt, an dem Gewinnspiel teilzunehmen.
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist nur einmal gestattet. Das Team von www.pferde-magazin.info behält sich vor, Personen von der Teilnahme auszuschließen, die sich durch Manipulation Vorteile verschaffen. In einem solchen Fall kann der Gewinn auch nachträglich aberkannt werden. Die Teilnahme am Gewinnspiel ist per e-Mail bis zum 01. Februar 2016 möglich. Zur Fristwahrung ist der Tag des Absendens der e-Mail maßgeblich. Für technische Störungen kann www.pferde-magazin.info jedoch keine Haftung übernehmen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung, Änderung oder ein Umtausch des Gewinns sind nicht möglich. Der Gewinnanspruch ist übertragbar. Der Gewinn ist innerhalb von sechs Monaten ab Gewinnbenachrichtigung einzulösen.

Unter allen rechtzeitig eingegangenen Einsendungen mit den richtigen Lösungen werden die Gewinne am 02. Februar 2016 im Losverfahren ermittelt. Die Gewinner werden per E-Mail benachrichtigt. Sollte eine Teilnahme des Gewinners aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht möglich sein oder sollte der Gewinner nicht innerhalb von 21 Tagen auf die Gewinnbenachrichtigung antworten, verfällt der Gewinn und ein Ersatzgewinner wird ausgelost.